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Aktuelle Meldungen der WBS SCHULEN.

Pflegeberufe-Reform: Ausbildung Verbund Pflege – Plauen und Region gegründet.


Am 10. Juni 2020 hat sich unter der Regie der WBS SCHULEN Plauen der Ausbildungsverbund Pflege für Plauen und Umgebung in Hinblick auf die neue, generalistische Pflegeausbildung gegründet. Diese startet bei den WBS SCHULEN in Plauen erstmals am 1. September 2020 und schließt mit der Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“ ab und kann auch berufsbegleitend absolviert werden. Das neue Pflege-Berufsbild löst die bisherigen drei Pflegeberufe (Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger/-in) vollständig ab und bedeutet eine tiefgreifende Umstellung der gesamten Ausbildung.  

„Innerhalb des neuen Verbundes koordinieren wir zukünftig zentral den Ablauf der Praxiseinsätze, beispielsweise in Krankenhäusern, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen oder Fach- und Reha-Kliniken, mit dem Ziel, unseren Auszubildenden eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis zu bieten und unsere Verbundpartner diesbezüglich zu entlasten.“, erklärt Claudia Fischer, Schulleiterin WBS SCHULEN Plauen. „Das Novum an diesem Verbund ist, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander arbeiten sowie gleichberechtigt die Möglichkeit erhalten, die Ausbildung aktiv mitzugestalten und so die Ausbildungsqualität weiter zu steigern. Für unseren Verbund konnten wir wichtige Partner gewinnen, wie Diakonie Sozialdienst Thüringen gGmbH, K & S - Dr. Krantz Sozialbau und Betreuung SE & Co. KG, Deutsches Rotes Kreuz Pflegedienst GmbH sowie weitere Pflegepartner – insgesamt 8 Unternehmen“, freut sich Claudia Fischer.

`Generalistisch´ bedeutet, dass fachliche Schwerpunkte aus allen drei bisherigen Pflegebereichen zusammenfließen und die Auszubildenden ein breites Pflegewissen erlangen werden. Damit stehen ihnen nach Ausbildungsabschluss alle Einsatzbereiche offen. Die neue Ausbildung ist zudem kostenfrei, dauert 3 Jahre und die Azubis erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung.

Die Reform der Pflegeberufe war notwendig geworden, weil die bisherigen deutschen Pflegeabschlüsse nicht EU-konform sind. Die anderen europäischen Länder haben keine derart ausdifferenzierten Pflegeberufe wie Deutschland, sondern bieten nur einen einzigen Berufsabschluss im Pflegebereich an. Mit der Umsetzung der Reform verbessert sich die Arbeitnehmermobilität innerhalb der EU und die deutschen Absolventen haben einen Rechtsanspruch darauf, ihren Abschluss automatisch EU-weit anerkannt zu bekommen.
Der neue Ausbildungsverbund steht für weitere Interessierte offen.

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Ansprechpartnerin.

Rita  Nonnewitz

Rita Nonnewitz

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