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Pflegefachmann oder Pflegefachfrau werden.

Generalistische Pflegeausbildung im Überblick.

Generalistische Pflegeausbildung: kostenfreie Ausbildung & beste Jobaussichten.

Die Bundesregierung hat die Ausbildung der Pflegeberufe neu geregelt. Das bedeutet, dass es ab dem 1. Januar 2020 den neuen Pflegeberuf Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann gibt. Die Ausbildung ist generalistisch ausgerichtet.
Das heißt konkret, dass die drei bisherigen Berufsbilder Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in abgeschafft und zu einem neuen, universellen Berufsbild zusammengefasst werden. In der generalistischen Ausbildung fließen künftig fachliche Schwerpunkte aus allen drei bisherigen Pflegebereichen zusammen.

Sie sind als Absolvent/-in der neuen Ausbildung in allen Versorgungsbereichen flexibel einsetzbar. Das Beste: Die Ausbildung ist ab sofort kostenfrei.

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Stephanie Ohm

Stephanie Ohm

Fon 030 34727911
Fax 030 921009342

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Generalistische Pflegeausbildung: Davon profitieren Auszubildende.

Die neue generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann löst die bisherigen drei Pflegeberufe (Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger/-in) ab 2020 vollständig ab. Das bedeutet eine tiefgreifende Umstellung der gesamten Ausbildung.

Susanne Kniola und Michael Merke von den WBS SCHULEN in Dresden geben im Interview Einblicke darüber, was die neue Ausbildung so spannend macht, was sich für Auszubildende mit Inkrafttreten der Pflegereform ändert und welche Vorteile die Umstellung bietet. (TV-Beitrag aus „Drehscheibe Dresden“)

Welche Vorteile hat die neue Ausbildung?

Die einheitliche Pflegeausbildung ist ein großer Pluspunkt für Sie. Zukünftig sind Sie deutlich breiter aufgestellt und für alle pflegerischen Tätigkeitsfelder ausgebildet. Sie können die pflegerische Versorgung unabhängig vom Alter Ihrer Patientinnen und Patienten sicherstellen – also gleichermaßen Kinder, Jugendliche, Erwachse und ältere Menschen betreuen. Dadurch haben Sie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Weitere Anreize:

  • Sie erhalten eine kostenfreie Ausbildung.
  • Sie haben krisensichere Jobperspektiven in der Pflegebranche.
  • Sie erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Sie sind in vielen Pflegebereichen einsetzbar.
  • Eine Zwischenprüfung ist möglich, um den aktuellen Lernstand festzustellen.

Die generalistische Pflegeausbildung ist obendrein international angelegt: Der neue Berufsabschluss ist so konzipiert, dass er den EU-Anforderungen entspricht und damit europaweit anerkannt ist. Das macht es Ihnen nach dem Anschluss der Ausbildung deutlich einfacher, auch außerhalb Deutschlands zu arbeiten.

Generalistische Pflegeausbildung - Pflegefachfrau in der Kinderkrankenpflege

Generalistische Pflegeausbildung: Aufbau der dreijährigen Ausbildung für Pflegekräfte.

Generalistische Pflegeausbildung - Pflegefachfrau in der Altenplfege

Die generalistische Pflegeausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die Ausbildung gliedert sich wie bisherige Lehrgänge in theoretischen Unterricht sowie Praxismodule auf. Mindestens 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis sind vorgesehen. Zudem sind 10 Prozent der praktischen Ausbildungszeit als Praxisanleitung vorgeschrieben. Nach den ersten beiden Jahren erfolgt eine schulische Zwischenprüfung. Diese muss nicht bestanden werden, um die Ausbildung fortzuführen. In einigen Bundesländern besteht zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, in eine verkürzte Ausbildung zum Pflegeassistenten zu wechseln.

Spezialisierungsmöglichkeiten während der generalistischen Pflegeausbildung.

Künftige Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner können in allen Pflegebereichen arbeiten. Dennoch bestehen auch während der generalistischen Pflegeausbildung Spezialisierungsmöglichkeiten. Die gesamte Ausbildungszeit können Schülerinnen und Schüler nutzen, um eigene Schwerpunkte zu setzen und um sich zu spezialisieren. Bereits die Wahl der Praxiseinrichtung beeinflusst den Erwerb von besonderen Kenntnissen. Hinzu kommt ein Vertiefungsansatz. Im dritten Ausbildungsjahr können die Schülerinnen und Schüler wählen, ob sie:

  1. die generalistische Ausbildung fortsetzen.
  2. eine Vertiefung als Krankenpfleger wählen.
  3. eine Vertiefung als Altenpfleger wählen.

Wer die generalistische Ausbildung fortsetzt, schließt die Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann ab. In den beiden anderen Fällen erwerben Schülerinnen und Schüler die bereits anerkannten Abschlüsse Kinderkrankenpfleger oder Altenpfleger. Natürlich schließen die beiden Vertiefungen die spätere Arbeit in einem anderem Pflegebereich nicht aus. Entscheiden können sich Auszubildende frühestens sechs Monate vor Beginn des letzten Ausbildungsdrittels. Zu diesem Zeitpunkt haben sie alle Pflegebereiche kennengelernt und können die Option wählen, die den eigenen Interessen und der persönlichen Eignung entspricht.

Zusatzmöglichkeit für Sie: das Pflegestudium.

Ergänzend zur generalistischen Pflegeausbildung gibt es auch ein Hochschulstudium. Innerhalb von drei Jahren ist es möglich, den Berufsabschluss als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (BSc) zu erwerben. Das Studium ist insbesondere für Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung interessant: Es lässt sich bei einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss um die Hälfte verkürzen. Wie die Ausbildung wird das Studium europaweit anerkannt.

Generalistischen Pflegeausbildung: Beste Jobchancen und ein Beruf mit Sinn.

Jobmarkt aktuell

Hervorrangende Jobchancen dank der neuen Ausbildung in der Pflege.

Wenn Sie sich für die generalistische Pflegeausbildung entscheiden, werden Sie nach dem Abschluss großartige Berufsperspektiven genießen. Denn der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften ist bundesweit hoch – und das wird sich in den kommenden Jahren auch nicht ändern. Das Berufsfeld Pflege ist krisensicher, denn betreut werden wollen auch die Menschen aller künftigen Generationen. Nicht zuletzt haben Pflegerinnen und Pfleger hervorragende Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt, da Pflegefachkräfte nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern dringend gesucht werden.

Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation im Gesundheitsbereich.

Laut der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Zahl der gemeldeten Stellen für Pflegekräfte im aktuellen Zehn-Jahres-Vergleich mehr als verdoppelt. In der Altenpflege ist sie sogar um das 2,5-fache gestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 23.900 Stellen im Bereich Altenpflege und 15.700 Stellen im Bereich Krankenpflege bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Rein rechnerisch standen im letzten Jahr 41 arbeitslose Krankenpfleger sowie 19 arbeitslose Altenpfleger jeweils 100 offenen Stellen gegenüber. In der Ausbildung in den Berufen des Gesundheitswesens befanden sich im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 217.021 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der Auszubildenden ist zum Vorjahr um 0,25 Prozent gestiegen.

WBS GRUPPE hat den Stellenmarkt für Fachkräfte in den Bereichen Gesundheit/Medizin, Pflege und Soziales ausgewertet. Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Generalistische Pflegeausbildung auf einen Blick.

Dieses Video des Bundesministeriums für Gesundheit verdeutlicht, warum die Pflegeberufe reformiert werden und was das für die Auszubildenden bedeutet.

Generalistische Pflegeausbildung - Fragen und Antworten.

Welche Gründe gibt es für die Generalisierung in der Pflege?

Die Anforderungen an die Pflege haben sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Zunehmend gefordert sind interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten. Durch den demografischen Wandel gibt es zudem immer mehr pflegebedürftige Menschen und die Nachfrage nach gut ausgebildeten Pflegefachkräften wächst – dennoch herrscht Fachkräftemangel. Das ist eine große Chance für Nachwuchstalente, die mit zeitgemäßem Wissen im Pflegebereich durchstarten. Um den heutigen und künftigen Anforderungen an Pflegepersonal gerecht zu werden, wurde die Ausbildung in der Pflege grundlegend reformiert. Die im Rahmen des Pflegeberufereformgesetzes beschlossene generalistische Pflegeausbildung ist in dieser Hinsicht ein Meilenstein.
Eine Reform der Pflegeberufe war notwendig, um eine zeitgemäße Ausbildung neuer Pflegekräfte sicherzustellen. Derzeit gefragt sind Generalisten, die in der Lage sind, ihr Know-how sowie ihre praktischen Fähigkeiten aus den einzelnen Pflegebereichen interdisziplinär zu verknüpfen. Und eine umfassende Ausbildung vermittelt genau dies. Die Generalisierung eröffnet Nachwuchskräften vielfältige Jobperspektiven und macht das Berufsbild der Pflege attraktiver. Sie wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und trägt zudem dazu bei, die Qualität in der Pflege zu verbessern. Über den Erfolg der Reform und mögliche weitere Regelungen entscheidet der Bundestag im Jahr 2026.

Was sind die die Ziele der Pflegereform und der generalistischen Pflegeausbildung?

Geregelt wird die generalistische Pflegausbildung über das Pflegeberufereformgesetz. Dieses wurde im Juni 2017 mit Zustimmung des Bundesrats verabschiedet. Details zum neuen Pflegeberufegesetz und zur Prüfungsordnung erhalten Sie hier:
Bundesregierung: Fragen und Antworten zum Pflegeberufegesetz.

Die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.

Ziel der Reform ist es, Nachwuchskräften ein umfassendes Verständnis für die Pflegearbeit zu geben. Die Auszubildenden lernen, sich schnell in unterschiedliche Tätigkeitsfelder einzuarbeiten und ebenso schnell Spezialaufgaben zu übernehmen. Künftige Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind besonders flexibel und in allen Versorgungsbereichen einsetzbar.

Was ändert sich für Auszubildende und Absolventen der bisherigen Pflegeberufe?

Für viele Auszubildende und Absolvent/-innen der herkömmlichen Pflegeberufe stellt sich die Frage, was sich für sie ab 2020 ändert. Die gute Nachricht: Die bisherigen Pflegeberufe behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Wer eine Ausbildung nach dem altem System abgeschlossen hat, darf nach wie vor in seinem Beruf arbeiten und muss nicht nachträglich eine generalistische Ausbildung absolvieren. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die einen alten Lehrgang mit Ausbildungsbeginn bis Ende 2019 absolvieren möchten. Eine kürzlich begonnene Altenpflegeausbildung wird beispielsweise noch nach altem Recht zu Ende geführt. In Einzelfällen ist auch ein Wechsel in die generalistische Pflegausbildung möglich.

Wann ist eine Bewerbung auf die generalistische Pflegeausbildung möglich?

Voraussetzung für die generalistische Pflegeausbildung ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss. Ebenso ist es möglich, mit einem Hauptschulabschluss und nach einer erfolgreichen Ausbildung zur Pflegehilfskraft einzusteigen. In diesem Fall erfolgt sogar eine Anrechnung auf die Ausbildungszeit.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für die generalistischen Pflegeausbildung?

Das noch in vielen Ländern gültige Schulgeld für Pflegeausbildungen wird im Jahr 2020 abgeschafft. Stattdessen wird die generalistische Pflegeausbildung für alle Auszubildenden kostenlos sein. Außerdem erhalten Schülerinnen und Schüler eine attraktive Ausbildungsvergütung. Die Finanzierung wird über einen Ausgleichsfonds und ein spezielles Umlageverfahren sichergestellt. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und das Land zahlen gleichermaßen in die Pflegeversicherung ein. Aus dem Topf erhalten die Pflegeschulen die Ausbildungskosten anteilig erstattet. Es besteht zudem keine Deckelung der Ausbildungszahlen – also keine Beschränkung, wie viele Auszubildende es geben darf.

Generalistische Pflegeausbildung an den WBS Schulen - Ausbildungen mit Zukunft.

Gut begleitet.

Profitieren Sie von individuellem
Förderunterricht und Bewerbungscoachings.

Wahlweise Praktikum im Ausland.

Sammeln Sie berufliche Erfahrungen
in Ihrem Wunschland.

Mit Herz dabei.

Unsere Lehrer sind mit Wissen,
Erfahrung und Herz an Ihrer Seite.

Generalistische Pflegeausbildung: Wo die Ausbildung absolvieren?

Die generalistische Pflegeausbildung können Sie ab dem kommenden Jahr bei den WBS SCHULEN absolvieren. Unsere erfahrenen Lehrer sind mit Herz dabei und unterstützen Sie umfassend. Bei uns lernen Sie in einer familiären und vertrauensvollen Lernatmosphäre alles, was Sie für einen erfolgreichen Berufseinstieg in die Pflege benötigen. Sie erhalten individuellen Förderunterricht sowie Bewerbungscoachings. Möglich ist zudem ein Praktikum im Ausland. Hinweis: Wir gründen aktuell Ausbildungsverbünde, um die generalistische Pflegeausbildung abzusichern. Zu den neuen Verbünden zählen:

  • Ausbildungsverbund Pflege für Chemnitz und Region.
  • Ausbildungsverbund Pflege für Dresden und Umgebung.
  • Ausbildungsverbund Pflege für Oldenburg und Region.

Die WBS SCHULEN arbeiten eng mit Hospitälern und weiteren ausbildenden Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich zusammen. Wir koordinieren Praxiseinsätze künftig im Verbund und bieten unseren Auszubildenden so eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis.

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