Dolce Vita und Dienstpläne: Kevins Workation in Neapel

Zwei Monate Italien statt Dresden: Kevin erzählt von seiner Workation
Ein Mitarbeiter der WBS SCHULEN nutzt das Benefit Workation und sitzt an seinem Schreibtisch in Neapel

Einfach die Koffer packen und den Arbeitsplatz nach Italien verlegen! Kevin, Praxiskoordinator in Dresden, hat sich diesen Traum erfüllt. Für gut zwei Monate tauschte er seinen Schreibtisch gegen die lebhaften Gassen Neapels. Der Gedanke an eine Workation schlummerte schon lange in ihm. Nach einem offenen Austausch mit der Schulleitung und der Fachbereichsleitung wagte er schließlich den Schritt. 

Veränderung und viel Eigeninitiative

Einen fertigen Plan für ein solches Abenteuer gab es in Dresden bisher nicht. Kevin nahm die Organisation selbst in die Hand, kümmerte sich um die nötige A1-Bescheinigung der Krankenkasse und mietete eine Wohnung in der Altstadt. Dass er diesen Freiraum bekam und als Erster am Standort aus dem Ausland arbeiten konnte, schätzt er sehr. „Das fand ich ganz cool, dass die WBS SCHULEN gesagt haben: ‚Doch, wir probieren das mal aus‘“, blickt er auf die Vorbereitungen zurück. 

Voller Fokus statt Laptop im Sand

Wer bei dem Begriff Workation an das Arbeiten mit Laptop am Strand denkt, liegt bei Kevin komplett falsch. Sand und sensible Technik, das passt für ihn nicht zusammen. Lachend stellt er klar: „Ich liege nicht mit dem Laptop am Strand, ich liege ohne Laptop am Strand. Nach Feierabend.“ Sein italienisches Apartment nutzt er stattdessen als ruhigen Rückzugsort für hochkonzentriertes Arbeiten. Während im Schulalltag oft spontan Lernende in seinem Büro vorbeischauen, findet er in Neapel mehr Fokuszeit für Planungslisten und Absprachen. 

Sprachbarrieren und Straßenverkehr

Die wahre Belohnung wartet nach getaner Arbeit. Dann spaziert Kevin ans Meer, entdeckt frisches lokales Gebäck und taucht tief in die Kultur ein. Dabei meistert er auch kleine Hürden wie die entspannte „Pünktlichkeit“ bei Handwerkerterminen. Auch der neapolitanische Verkehr hat seine ganz eigenen Gesetze, und laut Kevin nur eine klare Regel: „Wer hupt, gewinnt.“ Genau diese authentischen Erlebnisse machen für ihn den Aufenthalt aus. 

Ein Mitarbeiter der WBS SCHULEN auf Workation steht in der italienischen Natur.

Neues lernen und einfach starten

Kevin nutzt die Zeit intensiv, um sein Italienisch auf das nächste Level zu bringen. Er übt täglich im direkten Kontakt mit den Einheimischen in seinem Viertel. „Das ist, glaube ich, das beste Learning: Du gehst einfach in den Supermarkt oder zur Eisdiele und sprichst Italienisch“, berichtet er von seinen Fortschritten in Richtung Sprachzertifikat. Was er anderen für ihre erste Workation rät? Da hält er es ganz mit Goethe: „Erfolg hat nur drei Buchstaben: einfach tun.“ 

Kevins Tipps für deine Workation

Orga ist alles:

Beantrage die A1-Bescheinigung rechtzeitig bei deiner Krankenkasse.

Wohnen wie Locals

Eine Wohnung in einem Viertel mit Einheimischen hilft dir enorm beim Sprachenlernen.

Klare Grenzen

Erst fokussiert arbeiten, dann das Land entdecken.

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Workation bei WBS SCHULEN: Kevin arbeitet zwei Monate aus Neapel und berichtet über Fokuszeit, Organisation und Alltag in Italien.